jugendklubs

Mutig, leidenschaftlich, intensiv
Die Jugendklubs im Ringlokschuppen starten neuJunge Performer Mülheim play:FATZER_vol.3
montags 18.00-21.00 Uhr
Leitung: Mirjam Schmuck, Fabian Lettow (kainkollektiv) und Anna Koch (Ringlokschuppen)
Tanztheaterprojekt Unterwegs 2010
mittwochs 20.00-21.30 Uhr
Leitung: Nicole Schillinger
mehr dazu
Informieren und anmelden könnt ihr euch bei
Anna Koch (Theaterpädagogik)
mail anna.koch(at)ringlokschuppen.de
fon 0208 99316-72
| • | Junge Performer Mülheim |
| • | Mülheim Dance Company |
| • | Looking for Romeo and Juliet |
Junge Performer Mülheim
Seit dem 5. April 2008 gibt es die junge Theatergruppe im Ringlokschuppen, die "Jungen Performer Mülheim".Jugendliche ab 15 Jahren aus Mülheim und der Umgebung investieren regelmäßig ihre Freizeit, um unter Anleitung der Theaterpädagogin Anna Koch Stücke zu erarbeiten, die dann im Ringlokschuppen öffentlich aufgeführt werden.
Bei den Jungen Performern Mülheim ist Eigeninitiative besonders wichtig: Die jungen Schauspieler werden stark eingebunden, sie bringen ihre Ideen ein und improvisieren beim Theaterspielen. Dies ist nicht selten ein Sprung ins kalte Wasser. Aber immer gilt das Credo, dass es bei spontanen Performances und Improvisationen kein "richtig" oder "falsch" gibt, sondern nur "interessant" und "weniger interessant".
Thematisch setzen wir uns mit gesellschaftlichen Fragen auseinander, wir versuchen mit Hilfe von Theatertexten, Hörspielen und auch Filmen herauszufinden, was diese gerade mit uns selbst zu tun haben.
Der Einstieg in den Jugendklub im Ringlokschuppen ist mehrmals im Jahr möglich, immer zu neuen Projekten. Vorerfahrungen sind nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.
Projekte der Jungen Performer Mülheim
Experiment Utopia
Die renommiertesten Wissenschaftler unserer Zeit sind angesichts der desaströsen Lage unseres Planeten auf der Suche nach einer neuen, besseren Gesellschaft. In einem Labor für menschliches Sozialverhalten testet eine Gruppe junger Menschen die Möglichkeiten sozialen Zusammenlebens in drei Szenarien mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen.
Können sie nochmal bei Null anfangen und ihre Welt neu ordnen?
Ist friedliches Zusammenleben möglich oder kollidieren individuelle Bedürfnisse mit gesellschaftlichen Vorstellungen?
Haben wir eine Chance?
"Experiment Utopia" geht der Frage nach, warum Utopien so häufig scheitern, im Großen wie im Kleinen, und was dabei überhaupt eine eigene persönliche oder sogar gesellschaftliche Utopie ausmacht bzw. ausmachen könnte.
Das „Utopische“ wurde mit Hilfe von Romanen, philosophischen und soziologischen Texten und Filmen von verschiedenen Seiten aus erforscht.
Das Textmaterial für die Aufführung haben die Jungen Performer Mülheim hauptsächlich selbst entwickelt. Dazu wurden Übungen und Aufgaben aus dem „Szenischen Schreiben“ verwendet, außerdem wurde viel improvisiert.
Premiere von "Experiment Utopia" war am 17.12.2009
"Experiment Utopia" wird gefördert von der Leonhard-Stinnes-Stiftung.
play:FATZER
Fotos: Ilja Höpping
Begonnen haben die Jungen Performer im Frühjahr 2008 im Rahmen des auf drei Jahre angelegten FATZER-Projekts im Ringlokschuppen. Grundlage dieser Performance-Arbeit ist das Stückfragment "Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer" von Bertolt Brecht. Die Auseinandersetzung mit dem komplexen Stoff war sehr vielseitig: Wir haben den Originaltext mit verteilten Rollen gelesen und anhand von Leitfragen diskutiert und improvisiert:
Wie funktioniert Gemeinschaft? Wieviel Führung braucht die Gruppe? Was bedeutet Solidarität?
Ausgehend von diesen Fragen haben sich die Jungen Performer Mülheim in der Regie von Martin Kreidt mit theatralen Mitteln mit dem Verhältnis von Individuum und Gruppe und mit dem Thema Freundschaft und Solidarität auseinander. Mehr über play:FATZER...
Fotos: Stephan Glagla
Im Sommer 2009 wurde das in 2008 gestartete FATZER-Projekt fortgesetzt. In "play:FATZER_vol.2" beschäftigte sich der Jugendklub des Ringlokschuppens erneut mit dem Fatzer-Fragment. Diesmal lag der thematische Fokus auf Berotolt Brechts Begriff des "Massemenschen". Es geht um den Konflikt zwischen Ich und Kollektiv, darum, wie sich das Individuum in Abgrenzung zur Masse definiert.
Regie führte wieder Martin Kreidt.
Mehr über play:FATZER_vol.2...
"play:FATZER" ist eine Kooperation mit dem Stadtarchiv Mülheim. Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt
Fotos: Roy Glisson
Im Herbst 2008 entwickelte die Gruppe in Koproduktion mit dem Autonomen Zentrum Mülheim unter theaterpädagogischer Anleitung von Sebastian Brohn und Anna Koch einen Theaterabend nach dem Hörspiel „Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt“ von Schorsch Kamerun, dem Sänger der Punkband "Die Goldenen Zitronen".
Im Setting einer gnadenlosen Fernseh-Spielshow haben sich die Jungen Performer mit den Prozessen medialer Konstruktionen und deren Wirkungsweisen kritisch auseinandergesetzt. Mehr über Ein Menschenbild, das in seiner Summer Null ergibt...
"Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt" ist eine Kooperation mit dem KiSs-Projekt des Autonomen Jugendkulturzentrums Mülheim."
Mülheim Dance Company
Jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr treffen sich tanzwütige Jugendliche zwischen zehn und achtzehn Jahren und erarbeiten unter der Anleitung des Choreografen Mohan C. Thomas kleine Performances.Teilnahmegebühr: 20,- €
Looking for Romeo and Juliet (2009)
Bei „Looking for Romeo and Juliet“ arbeiteten Jugendliche mit türkischem Lebenshintergrund zweimal in der Woche mit den Theaterpädagogen Anna Koch und Sebastian Brohn. Mit den Mitteln des Theaters widmeten sie sich dem Thema „Verbotene Liebe“: Sie lesen und spielen Szenen von Shakespeare und aus der deutsch-türkischen Fassung des Stoffes. Dabei stellten sie immer einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenssituation her: Wie kann man damit umgehen, wenn die Familie oder das Umfeld mit dem geliebten Menschen nicht einverstanden ist? Das Projekt wird von Lukas Raber filmisch dokumentiert.
Erste Ergebnisse dieses Projekts, das in 2010 fortgesetzt werden soll, wurden am 22.12.2009 in einer kleinen Werkschau gezeigt.
Dokumentation zu "Looking for Romeo and Juliet" von Lukas Raber
„Looking for Romeo and Juliet“ ist eine Kooperation mit dem Stadtteilbüro Eppinghofen. Im Rahmen von Stärken vor Ort. Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Kontakt Ringlokschuppen Jugendklubs
Anna Koch (Theaterpädagogik)
mail anna.koch(at)ringlokschuppen.de
fon 0208 99316-72








